Trastevere ist ein bekannter Stadtteil von
Rom, welcher sich 'jenseits des Flusses Tiber' befindet.
Er gilt als das volkstümlichste Viertel von Rom und die Touristen werden hier hauptsächlich Boutiquen
und Restaurants finden. Obwohl es sich bei Trastevere um einen alten Stadtteil handelt, wirken die
alten Wohngebäude und engen Gassen romantisch und verspielt.
Viele Touristen und Fotografen verirren sich nach Trastevere und erklären die beiden schönen alten
Kirchengebäude zum Motiv für faszinierende Fotos. Aber auch durch das grosse kulturelle und
gastronomische Angebot ist der Stadtteil Trastevere bei jedermann sehr beliebt. Jeden Sonntag findet
hier von morgens bis 14:00 Uhr der Flohmarkt von Porta Portese statt und lockt viele Einheimische und
Touristen aus dem Haus.
Was die Geschichte von Trastevere anbelangt, so handelt es sich um ein altes Arbeiterviertel der Stadt
Rom. Hier lebten vor allem Ausländer und Randgruppen, wie beispielsweise Juden. Dass Trastevere aber auch
von den ersten Christen besiedelt wurde, kann man an den noch heute frühchristlichen Basiliken sehen.
Auch heute noch handelt es sich bei Trastevere um ein internationales Viertel der Weltstadt Rom.
Bei einem Abstecher in diesen Stadtteil sollte man unbedingt die Kirche Santa Maria in Trastevere besuchen.
Die römischen Christen haben hier angeblich ihre ersten öffentlichen Gottesdienste abgehalten. Santa Maria
soll die älteste Marienkirche von Rom sein. Ihre Entstehung geht auf das 3. Jahrhundert zurück, wo eine
christliche Hauskirche entstanden ist. Mitte des 4. Jahrhunderts liess an deren Stelle Julius I. eine grosse
Basilika errichten liess. Diese musste dann wiederum im 12. Jahrhundert einem Neubau weichen. Ihren grossen
Ruhm verdankt die Kirche Santa Maria in erster Linie den Mosaiken in der Apsis. Zusammen mit dem davor liegenden
Platz bildet sie das Zentrum von Trastevere.