Die Piazza del Popolo (auf deutsch der 'Platz des Volkes') gehört zu den berühmtesten Plätzen in Rom.
Als Besucher sollte man daher diese Sehenswürdigkeit unbedingt gesehen haben. Benannt wurde die Piazza
del Popolo nach der Kirche Santa Maria del Popolo. Wenn man die Piazza del Popolo besucht, sollte man es
sich nicht entgehen lassen, die angrenzenden drei Strassen, die Via del Corso, die Via del Babuino und
die Via di Ripetta, zu besichtigen.
Der Platz erhielt seine heutige Gestaltung nach Plänen des Architekten Giuseppe Valadier in den Jahren
zwischen 1811 und 1822. Valadier entwarf dabei zwei Halbkreise, welche an die Gestaltung des Petersplatzes
erinnern.
Auf der Piazza del Popolo gibt es viel zu sehen. Vor allem die Porta del Popolo, ein Tor, das bereits
vor Jahrhunderten für Kaufleute, Künstler und Staatsmänner, die die Stadt Rom besuchen wollten, gedacht
war, ist hier eine wichtige Sehenswürdigkeit. Nicht weniger interessant sind auch die zwei Kirchen, die
sich gegenüberstehen. Die berühmten Zwillings-Kirchen tragen die Namen Santa Maria in Montesanto und
Santa Maria di Miracoli.
Im Zentrum der Piazza del Popolo befindet sich der Obelisk Flaminio, der mehr als 3'300 Jahre alt sein soll.
In Rom steht er allerdings erst seit der Zeit von Kaiser Augustus, der den Obelisk zunächst auf dem Circus
Maximus aufgestellt hatte. Als eigentliche Attraktion der Piazza del Popolo gilt aber die kleine Kirche
Santa Maria del Popolo, in der sich zahlreiche Werke des Künstlers Caravaggio befinden.