Der Petersdom in
Rom stellt das Zentrum der
Vatikanstadt dar und ist vor allem dann einen Besuch wert,
wenn man sich vollkommen von dem imposanten Bau einnehmen lassen und die Faszination der Peterskirche
auf sich wirken lassen möchte. Von aussen wie auch von innen ist die Architektur einfach atemberaubend.
Von der Kuppel des Petersdom aus kann man den Altarbaldachin und den Papstaltar bestaunen. Aber auch der
Blick auf die Piazza San Petro (Petersplatz), die
Engelsburg und den Tiber sind
sehr faszinierend und Touristen sollten sich diese einmalige Aussicht auf keinen Fall entgehen lassen.
Entstanden ist der Petersdom im Vatikan 1506. Allerdings war man mehr als 100 Jahre damit beschäftigt,
den Petersdom zu bauen. Erst 1614 wurde der Dom fertig gestellt und Einwohner und Touristen waren
gleichermassen beeindruckt von der Architektur und dem Innenleben des Petersdom. Das Ergebnis kann sich
auch heute noch sehen lassen, immerhin passen insgesamt 60'000 Menschen in den Petersdom und gleichzeitig
stellt dieser auf einer Fläche von 15'160 m² eine der grössten Kirchen der Welt dar. Wer den Petersdom im
Vatikan von innen sehen möchte, muss fünf Euro Eintritt bezahlen. Auch die Wartezeiten sind nicht zu
vernachlässigen. Bis man an seinem Ziel angekommen ist und eine spektakuläre Aussicht von der Kuppel geniessen
kann, muss man ausserdem 320 Stufen empor steigen. Besucher müssen beachten, dass eine angemessene Kleidung
zum Einlass vorausgesetzt ist (Knie und Schultern sollten stets bedeckt sein).
Der Vatikan hat besonderen Wert darauf gelegt, dass man im Petersdom die berühmtesten Heiligtümer der Kirche
bewundern kann. So findet man im Inneren des Doms beispielsweise die Bronzestatue des Heiligen Petrus. Man sagt,
dass es einem Segen bringt, wenn man den rechten Fuss dieser Statue berührt. Nicht minder interessant ist die
Pietà des Michelangelo, die sich in der ersten Seitenkapelle der rechten Seite des Schiffes befindet. In Auftrag
gegeben wurde diese Figur von Kardinal Jean de Villiers de la Grolaye, fertiggestellt wurde sie von Michelangelo,
der sich damals im zarten Alter von 25 Jahren befand. Heute findet man die Pietà nur noch hinter Panzerglas, denn
nach einem Attentat 1972 und der sehr aufwändigen Restaurierung möchte man das Heiligtum so weit wie möglich schützen.
Die Anzahl der Sehenswürdigkeiten im Petersdom scheint kein Ende zu nehmen, so dass man auf jeden Fall Zeit
mitbringen sollte, wenn man die heilige Kirche von innen sehen möchte. Ein besonderes Highlight stellen jedoch die
zahlreichen Papstdenkmäler dar, vor allem das Grabmal des Papst Alexander VII.
Der neben dem Petersdom gelegene Petersplatz beeindruckt durch seine Grösse und Schönheit. Er wurde von Bernini geplant
und hat eine Breite von 240 m. Der Petersplatz hat eine ovale Form und geht an der Seite des Peterdoms hin in ein
Trapez über. Die Mitte des Peterplatzes schmückt ein grosser Obelisk, der angeblich aus dem Circus des Caligula und
Nero stammt, der Hinrichtungsstätte von Petrus. Die Asche von Kaiser Caesar soll sich angeblich im Fusse des Obelisken
befinden, in der Spitze ein Stück des Jesus-Kreuzes. Den Platz umsäumenden 284 in 71 Viererreihen angeordnete Säulen,
darauf befinden sich 140 Statuen von Heiligen.