Der wohl populärste Grenzübergang zwischen Ost- und Westberlin war zu DDR Zeiten
unbestritten der Checkpoint Charlie an der Friedrichstrasse.
Der Grenzübergang war zwischen 1945 und 1990 in Betrieb. Er verband in der Friedrichstrasse
den sowjetischen mit dem US-amerikanischen Sektor und auch den östlichen Bezirk Mitte mit dem westlichen Kreuzberg.
Der Kontrollpunkt konnte nur von ausgewählten Personen benutzt werden. Dazu gehörten alliierte Militär- und
Botschaftsangehörige, Ausländer und Mitarbeiter der Ständigen Vertretung der BRD bei der DDR sowie DDR-Funktionäre.
Seine Berühmtheit erlangte der Checkpoint Charlie wegen zahlreichen Fluchtversuchen von DDR-Bürgern aus Ost-Berlin und auch
vom Oktober 1961. Da standen sich sowjetische und westliche Panzer mit scharfer Munition gegenüber. Beide Seiten hatten
den Befehl, bei Bedarf die Panzer tatsächlich einzusetzen. Der Grenzübergang wurde am 22. Juni 1990 noch vor
der Wiedervereinigung abgebaut.
Heute zählt der Checkpoint Charlie zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Berlin. Neben dem
Kontrollpunkt gibt es hier übrigens das
Mauermuseum.
Es befasst sich mit den Themen Geschichte und Geschehnisse der Mauer, Sammlung von Objekten in
Zusammenhang mit Fluchten und natürlich die Geschichte vom Checkpoint Charlie.